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Guerilla Knitting: Vom Türgriff zur Kunst-Szene

Ob die Akteure ihre Kunst nun dem Strick-Graffiti, Yarn Bombing oder Guerilla Knitting zuordnen – im Prinzip machen sie alle das gleiche: die Umwelt mit Strick-, Häkel- oder Stickware umspannen. In Berlin traf es U-Bahnen, in Rotterdam – wen wundert‘s – Fahrradständer, in New York Skulpturen, in Oslo Bäume.

Begonnen hat die Straßen-Strick-Kunst in den USA. Die Texanerin Magda Sayeg band 2005 ein gescheitertes Strickprojekt um die Türklinke ihrer Boutique. Die Resonanz war so positiv, dass sie es wagte, mehr „splash of colours“ in ihre Stadt Houston zu bringen und gemeinsam mit ihren Freundinnen Straßenschilder umstrickte.

Heute kommt Sayeg von den Nadeln nicht mehr los: Sie umstrickte einen Bus in Mexico City, 2010 hatte sie eine eigene Austellung im „Museo des Esposizione“ in Rom.

Auf der ganzen Welt wird ihr mittlerweile nachgeeifert. Mal allein, mal in organisierten Gruppen, mal legal, mal illegal – Hauptsache, die Stadt wird kuscheliger, heimeliger, bunter, fröhlicher, aufregender.


http://youtu.be/pcd-axRo-LM

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