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Hannover: Mitkleben beim Kunstprojekt „Strich-Code“

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Neonfarbene Preisetiketten auf den Weg durch Hannovers Altstadt: Sie kleben auf den Säulen am Historischen Museum, an Bäumen oder Straßenlaternen. Die Künstlerin Kerstin Schulz (erstes Bild, v.) plant mit ihrem Projekt „Strich-Code“ Großes – insgesamt fünf Millionen Aufkleber sollen in den nächsten zweieinhalb Monaten angebracht werden. Diese werden zunächst auf Schutzfolien angebracht und dann am Objekt installiert. Mitmachen kann jeder.

Hintergrund der Schwarmkunstaktion ist die Thematisierung des „Wa(h)rencharakters von Kunst und Sexualität“. Die auffälligen Etiketten laden zum gesellschaftlichen Diskurs über Käuflichkeit, Kunst, Intimität und Kommerz ein. Wenn alle Preisschildchen aufgeklebt sind, wird das Kunstprojekt vom 9. September bis 7. Oktober 2012 der Öffentlichkeit präsentiert.

Ausgangspunkt ist das Historische Museum, in dem nach der Ausstellungseröffnung ein fiktiver Rotlichtbezirk zu sehen sein wird. Über die Prostituierten-Beratung Phoenix fand die Künstlerin Frauen, die ihr Gewerbe im Museum präsentieren. Von dort zieht sich die Spur der Käuflichkeit bis zum Steintor, dem Kiez in Hannover. Am Ende der Etikettenspur stellt ein Bordell die Kunst aus.

Mitkleben: Dienstags, Freitags und Samstags von 10 bis 12 Uhr
Mitlesen: strichcodehannover.wordpress.com
Tipp: Die Bleistift- und Tubenobjekte von Kerstin Schulz

Bleistiftobjekt von Kerstin Schulz auf dem Bremer Kunstfrühling 2011 (c) Anna Moldenhauer
















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