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Reverse Graffiti: Klaus Dauven

„Abgefahren“ im Rahmen von Ruhr2010, Autobahnunterführung unter der Dorstener Straße (B226), Abfahrt Bochum-Hamme.
Alle Fotos (c) Klaus Dauven

Klaus Dauven putzt gerne. Zum Beispiel Betonpfeiler, Straßenschilder oder einen Staudamm. Mit Kratzbürste und Hochdruckreiniger säubert der Künstler seit 1999 in verschmutzte Oberflächen beeindruckende Effekte. „Reverse Graffiti“ nennt man diese Form der Street Art.

Die Idee bekam Dauven, als er mit dem Staubsauger Kohlepartikel von einem Papier entfernte. Als Grundlage für die detailgenaue Säuberung dienen meist selbstgefertigte Stencils aus z.B. Holz oder Metall. Seine Kunstwerke halten etwa fünf Jahre lang, bis der Schmutz die gereinigten Flächen wieder zurückerobert.

Weitere Reverse Artists sind z.B. Paul Curtis alias Moose, Scott Wade oder Alexandre Orion.

 

 

Hanazakari, Matsudagawa Dam, Tochigi Prefecture, Japan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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